Heute schon bauen wie morgen

Innovatives und effizientes Bauen ist inzwischen ein Markenzeichen der Baugesellschaft

„Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein“ haben früher die Kinder gesungen. Ganz so einfach geht das heute natürlich nicht mehr. Aber man kann traditionell bauen oder innovativ. Die Baugesellschaft Hanau verbindet beides. Die Nachkriegszeiten, in denen Schnelligkeit vor Qualität ging, sind vorbei. Heute, wo viele Städte erneut über einen Wohnungsmangel klagen, ist beides möglich, wie die Baugesellschaft an vielen ihrer Neubauten zeigt.

Hybridbau

Moderne, hochwertige Wohnungen in kurzer Zeit planen und bauen – dafür steht die Hybridbauweise, die Hanau als eine der ersten Städte in Hessen eingesetzt hat. Nach der Wohnanlage an der Lenbachstraße steht bereits die zweite Anlage an der Otto-Wels-Straße vor der Fertigstellung. Ein standardisiertes Bauverfahren sowie vorgefertigte Bauteile kombiniert aus Holz und Beton reduzieren die Planungs- und Bauzeit derartiger Anlagen um mehr als die Hälfte. Ein gutes Beispiel, wie man in Zeiten des Wohnungsmangels – der in Hanau zum Glück bei weitem nicht so dramatisch ist, wie in anderen Städten – schnell und dennoch hochwertig Wohnraum schaffen kann. An der Otto-Wels-Straße werden zudem erstmals vorgefertigte Sanitäreinheiten mit eingebaut, so dass sich die Bauzeit nochmals verringert.

Aufstockung und Nachverdichtung

Die Frage, wie knappe Grundstücksflächen in den Städten sinnvoll genutzt werden können, beschäftigt viele Stadtplaner. „Aufstockung und Nachverdichtung“ sind dabei ein oft genanntes Rezept für die Zukunft. In Hanau hat diese Zukunft längst begonnen. Der zusätzliche Bau neuer Wohneinheiten etwa auf den weiträumigen Flächen der Wohnanlage Antoniterstraße ist dafür ein Beispiel. Hier wurden die Bestandsgebäude grundlegend saniert und neue, heutigen und künftigen Anforderungen genügende Neubauten errichtet, ohne dass diese den Wohnwert der gesamten Anlage gemindert hätten. Ähnliche Maßnahmen sind am Teichweg geplant.

Und auch die Aufstockung ist längst Realität bei der Baugesellschaft, etwa an den Wohnanlagen Philipp-Reis-Straße oder Otto-Wels-Straße. So kann mit überschaubarem Aufwand in kurzer Zeit neuer, hochwertiger Wohnraum geschaffen werden.

Moderne Baumaterialien

Die Baugesellschaft ruht sich nicht auf Bekanntem aus, sondern setzt auch bei den verwendeten Baumaterialien auf neue Entwicklungen. Die Hybridbauten aus Holz und Beton sind nur ein Beispiel. Eingesetzt werden zum Beispiel auch traditionelle, aber weiterentwickelte Baumaterialien. Zum Beispiel bei der neuen Wohnanlage an der Französischen Allee. Hier wurde mit dem traditionellen Material Poroton gebaut, das aber unter energetischen Gesichtspunkten weiterentwickelt wurde. Die Innenräume der Steine bestehen nicht mehr aus Luft, sondern aus Dämmstoffen, die eine noch bessere Energiebilanz erzeugen.

Ungewöhnlich ist auch die Fassade des sanierten Hochhauses an der Philipp-Reis-Straße. Statt der üblichen Verkleidungen wurden hier hochwertige Klinker aufgesetzt. Das wertet nicht nur das Gebäude auf, sondern spart künftig Geld aufgrund der hohen Langlebigkeit des Materials.

Bauen für die Zukunft – das ist bei der Baugesellschaft Hanau keine Parole, sondern gelebte Wirklichkeit.

Lenbachstraße 1 bis 3

Ein Gebäude in Holzhybridbauweise

Ein unbebautes Grundstück im Stadtteil Lamboy, was liegt da näher, gerade in Zeiten knappen Wohnraums im Ballungszentrum des Rhein-Main Gebietes, als dieses zu bebauen. Es sollte aber nicht nur irgendein Wohngebäude sein, sondern eine Verbindung schaffen zwischen nachwachsenden Rohstoffen, moderner Bauweise und der Berücksichtigung des demographischen Wandels. Die Bauarbeiten für das neue Wohnprojekt der Baugesellschaft Hanau begannen im Februar 2017 mit den Baumfäll- und Erdaushubarbeiten für das viergeschossige Wohngebäude. Es entstanden 24 Wohnungen, acht 1-Zimmer-Wohnungen und sechzehn 2-Zimmer-Wohnungen, die vor allem Senioren und Menschen mit Handicap ein Zuhause bieten sollen.

Es entstand ein Neubau in Holzhybridbauweise was, neben dem Einbezug des nachwachsenden Rohstoffes Holz, eine schnellere Fertigstellung ermöglicht, als die herkömmliche Stein-auf-Stein-Bauweise. Die Energieversorgung des Gebäudes wurde über den Anschluss an das Fernwärmenetz realisiert.

Fertiggestellt war der Neubau bereits sechs Monate nach Grundsteinlegung, so dass die ersten Mieter bereits zum 01. Oktober 2017 einziehen konnten. Die hervorzuhebenden Highlights für die Bewohner stellen der barrierefreie Hauszugang und die barrierefreien Bäder, ein Aufzug für alle Etagen, elektrische Rollläden, Türsprech- und Klingelanlagen inkl. Gegensprechfunktion sowie der problemlose Zugang zu Balkon und Terrasse mit dem Rollstuhl dar. Auch wird den Bewohnern der Service eines Hausnotrufs (Kooperation mit der Johanniter Unfallhilfe) sowie der Anschluss an ein Internethochgeschwindigkeitsnetz geboten.

Antoniterstraße 26b-c und 30a-b

Generationsbegegnung im Wohnquartier Antoniterstraße

Zwischen den vorhandenen Gebäuden der Antoniterstraße wurden drei neue Gebäude mit insgesamt vier Hauseingängen errichtet, um zusätzlichen Wohnraum in Innenstadtnähe zu schaffen. Das Besondere an diesen Neubauten ist, dass sie alle für das altersgerechte Wohnen geeignet sind. Es befinden sich auf den vieretagigen Gebäuden insgesamt 28 Zwei- und 12 Dreizimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über Duschen. Die Gebäude verfügen über Aufzüge und einen Reinigungsdienst, welcher die Liegenschaften innen und außen reinigen. Alle Gebäude haben Balkone zu den Wohnungen. Auch wurde die Außenanlage verändert. Sie erhielt einen Kleinkinderspielplatz und Sitzgruppen für Nachbarschaftliche Begegnungen im Grünen. Der gesamte Außenbereichsbezirk wurde mit zahlreichen Bäumen und Hecken aufgeforstet. Zusammen mit den modernisierten Bestandsgebäuden entstanden im Wohnquartier Antoniterstraße 136 neue Wohnungen.

Französische Allee 2 bis 6

Wohnen im Herzen Hanaus

Mit dem 2016 errichteten Neubau des Projekts Französische Allee 2 – 6, entworfen vom Architekten Stefan Forster, entstanden 57 Wohnungen mit Tiefgaragenstellplätzen im Zentrum von Hanau. Es ersetzt an dieser Stelle ein 1952 errichtetes Wohngebäude im Stil der schmucklosen Siedlungsarchitektur der unmittelbaren Nachkriegszeit. Das neue Haus erfüllt seine Funktion als Platzkante und ist entsprechend zurückhaltend gestaltet. Der Baukörper fügt sich in seinen Proportionen, der Materialität der Fassade und seiner Dachform in den baulichen Kontext ein. Auf dem massiven Klinkersockel mit erhöhtem Erdgeschoss setzen drei Obergeschosse mit großen Verglasungen und unterschiedlichen Putzstrukturen an. Das rötliche Satteldach mit Dachgauben bildet den oberen Abschluss und entspricht so auch morphologisch dem historischen Stadtbild von Hanau. Jede Wohnung verfügt straßenseitig über eine Loggia und hofseitig über einen durchgehenden Balkon. Die Dachgeschosswohnungen verfügen jeweils über eine straßen- oder hofseitig orientierte Dachterrasse.

Die Fachzeitschrift “DW – Die Wohnungswirtschaft” lobt in einem Artikel das Gebäude Französische Allee 2 – 6. Aber lesen Sie am besten selbst den Artikel aus der Ausgabe 1/2019:

DW – Die Wohnungswirtschaft 1/19_Französische Allee 2-6