Weil wir an die Zukunft denken

Energetische Sanierung ist und bleibt ein Schwerpunkt der Baugesellschaft

 

Umweltfreundliche Energieträger und ein sparsamer Verbrauch werden künftig nicht die Ausnahme, sondern der Standard bei Neubauten und Bestandsgebäuden in der Wohnungswirtschaft sein. Bei der Baugesellschaft Hanau hat diese Zukunft längst begonnen. Mit einem umfangreichen Programm zur energetischen Sanierung ihrer Wohnanlagen seit 2008 hat die Baugesellschaft bereits Maßstäbe gesetzt.

Schonung der natürlichen Ressourcen, Verminderung klimaschädlicher Emissionen und schließlich auch die Reduzierung von Heizkosten – es gibt genügend gute Gründe um Häuser energetisch zu sanieren. In der Brüder-Grimm-Stadt geht die Baugesellschaft Hanau mit gutem Beispiel voran. Moderne Heizungsanlagen, Blockheizkraftwerke, energiesparende Dämmungsmaßnahmen und auch ungewöhnliche Projekte mit alternativen Energieträgern, wie etwa Photovoltaikanlagen, gehören zu den verschiedenen Maßnahmen, die von der Baugesellschaft bei unterschiedlichen Projekten eingesetzt werden.

Dabei spielt die Form der Wohnanlage keine Rolle. Auf einen modernen umweltgerechten Stand wurden dabei zweigeschossige Wohnanlagen wie an der Gabelsberger Straße ebenso gebracht, wie Hochhäuser aus den 60er und 70er Jahren, etwa das markante Hochhaus „Vor dem Kanaltor 3“ am Postcarré. Jüngstes Beispiel ist das komplett sanierte Hochhaus an der Philipp-Reis-Straße. Hier wurde unter anderem die bisherige Dämmung ersetzt und -auch brandschutztechnisch- auf den neuesten Stand gebracht. Zusätzlich wurde – ungewöhnlich für ein Hochhaus – eine hochwertige Klinkerfassade aufgesetzt, die nicht nur zusätzliche Dämmung bietet, sondern auch sehr langlebig ist und somit Ressourcen schont.

Die Werkzeuge, mit denen die Baugesellschaft ihr umweltfreundliches und ressourcenschonendes Programm umsetzt, sind vielfältig. Hier einige Beispiele:

  • Photovoltaikanlagen, wie etwa an der Dresdner Straße, helfen den Energieverbrauch zu senken und die klimaschädlichen CO2-Emmissionen zu reduzieren.
  • Wärmedämmungen der Gebäude, sowohl der Fassaden als auch der Dächer, senken den Energieverbrauch und sparen Heizkosten.
  • Moderne Fenster, zum Beispiel Dreifachverglasungen, senken nicht nur den Energieverbrauch, sondern erhöhen auch den Lärmschutz.
  • Blockheizkraftwerke, wie zum Beispiel in der Antoniterstraße, sorgen für eine effiziente Energienutzung und eine wohnortnahe, unabhängige Versorgung.
  • Moderne Heizungsanlagen reduzieren den Energiebedarf und vermindern den Schadstoffausstoß.
  • Verwendung moderner, energiesparender Baumaterialien bei Neubauten, wie etwa an der Französischen Allee, wo moderne, energiedämmende Poroton-Steine verwendet wurden.

Das umfangreiche energetische Sanierungsprogramm der Baugesellschaft kostet viel Geld. Die Baugesellschaft nutzt dabei alle Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene, um die Kosten zu senken. Mittel- und langfristig ist die Bilanz aber positiv. Sinkende Energiekosten kommen den Mietern direkt zugute. Und es sind Investitionen in den Erhalt unserer Umwelt. Damit auch unsere Kinder und Enkel in einer lebens- und liebenswerten Stadt zu Hause sein können.

Teichweg 5-7 und 9-9a

,,Im neuen Glanz”

Der Teichweg 5, 7, 9 und 9a wurde umfassend saniert, während die Mieter in ihren Wohnungen bleiben konnten. Von außen wurde neu gestrichen und die Fassade, der Dachboden und die Kellerdecke gedämmt. Die Elektrik, Sanitäreinrichtungen und die Heizungsanlage wurden erneuert und einige Bäder erhielten eine Grundrissveränderung. Die Fenster, Wohnungs- und Zimmertüren wurden ausgetauscht. Der Hauseingangsbereich sowie die Balkone wurden saniert und bei der Hausnummer 7 neue Balkone an den Mittelwohnungen angebracht.

Altstädter Markt 1 – 5

Altstädter Markt Hanau

,,Wiederbelebung der Altstadt”

Der Altstädter Markt 1 – 5 bekam ein neues Gesicht. Die gegenüber dem Goldschmiedehaus gelegenen Gebäude bekamen im Erdgeschoss Ladengeschäfte. Vor der Sanierung befanden sich in dem Gebäude auf der Hochparterreebene fünf leerstehende Wohnungen. Vier der Wohnungen wurden entkernt und im Grundriss dem neuen Verwendungszweck angepasst. Die bestehenden Fenster der Lochfassade wurden bis auf das Platzniveau vergrößert und durch große Pfosten-Riegel-Fensterkonstruktionen ersetzt. Durch die belassene Hochparterredecke im hinteren Teil des Erdgeschosses entstanden Split-Level-Ebenen, die den Ladengeschäften eine gemütliche Atmosphäre verleihen. Die Nutzung der neuen Flächen im Erdgeschoss wird vorrangig durch Gastronomie und Dienstleitungen bestimmt.

Antoniterstraße 24, 24a, 26, 26a, 28, 28a-e

,,Generationsbegegnung im Wohnquartier Antoniterstraße”

Die 1963 errichtete Wohnanlage in der Antoniterstraße wurde bis 2017 komplett energetisch saniert. Die Maßnahme betraf alle fünf Gebäude des Altbestandes. Das Hauptaugenmerk der Sanierung lag auf der energetischen Fassade, der Heizung und der Schaffung von zeitgemäßem bezahlbarem Wohnraum. So erhielten die Fassaden, die Kellerdecken und die obersten Dachgeschossdecken eine Dämmung. Das Dach wurde neu eingedeckt. Bäder und Fenster wurden komplett erneuert. Ebenso wurde die Elektrik ausgetauscht, die Treppenhäuser neu angelegt, die Haus- und Wohnungseingangstüren ausgetauscht und in der Wohnanlage ein zentrales Nahwärme-Heizungssystem über BHKW (Blockheizkraftwerk) installiert. Des Weiteren bekamen alle Wohnungen Balkone. Insgesamt entstanden in den viergeschossigen Gebäuden 96 sanierte Wohnungen.

Badergasse 1-7

,,Modernisierung auf den neusten Standard”

Die Liegenschaft Badergasse 1-7 wurde umfangreich nach dem neusten Standard saniert/modernisiert. In diesem Zuge wurden Dachboden, Kellerdecke, Dach- und Kellerinnenwände und auch die Fassade, mit einer Dämmung versehen. Nicht nur die daraus resultierenen Energieinsparungen machen diese Liegenschaft wohnenswert. Auch die Herrichtung von neuen Balkonvorstellanlagen, Eingangstüren, der Fassade und einer neuen Außenanlage, machen die Badergasse auch optisch zum Hingucker.

Johanneskirchgasse 2, 4 und Graf-Philipp-Ludwig-Straße 3, 5

„Sanierungen in der Altstadt auf Neubaustandard”

Ein größeres Projekt in der Altstadt war die energetische Sanierung der Wohngebäude Johanneskirchgasse und Graf-Philipp-Ludwig-Straße. Die im Jahr 1954 erbauten Gebäude erhielten im Jahr 2012 nicht nur eine Komplettsanierung, sondern eine energetische Heizungsanlage, ein kleines Blockheizkraftwerk, mit dem der Neubaustandard erreicht werden konnte.

Vor dem Kanaltor 3

„Optische Aufwertung und soziale Verantwortung“

Die optische Aufwertung des 1968 erbauten und im Jahr 2012 sanierten zwölfstöckigen Hauses ist ein erwünschtes Nebenprodukt der grundlegenden Sanierung und Modernisierung. Nach Abschluss der wärmeschutztechnischen Erneuerung erreicht das rund 40 Jahre alte Gebäude den anspruchsvollen Standard eines vergleichbaren Neubaus.

Infobox: Welche erheblichen Auswirkungen auf Energieverbrauch und CO2-Ausstoß die energetischen Sanierungen der Baugesellschaft haben, zeigt sich am Beispiel dieses Hochhauses:

Heizwärmebedarf: Vor der Sanierung hatte das Gebäude einen durchschnittlichen Verbrauch von rund 440.000 Kilowattstunden pro Jahr. Nach der Sanierung ist der Verbrauch auf rund 98.000 Kilowattstunden gesunken – gut für die Mieter und gut für die Umwelt.

CO2-Ausstoß: Vor der Sanierung wurden pro Jahr rund 130 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids ausgestoßen. Nach der Sanierung sind es pro Jahr nur noch rund 33 Tonnen.

Dresdener Straße 5a, 5b, 7 und Königsbergerstraße 6

„Blickfang in der Weststadt durch zukunftsweisende Sanierung“ Sanierung im Jahr 2011 von vier in den 70er

Jahren errichteten Hochhausblöcken mit rund 190 öffentlich geförderten Wohnungen. Bei der Modernisierung der Liegenschaft wurde auf die Energieeinsparung besonderen Wert gelegt. Über das gesamte Flachdach der Wohnblöcke erstreckt sich eine aufgeständerte Solaranlage, die im Rhein-Main-Gebiet bisher einzigartig ist. Neben einem zeitgemäßen Erscheinungsbild wird durch die Anlage nicht nur Strom erzeugt, sondern gleichzeitig der Kohlenstoffdioxid-Austoß um ein Vielfaches für die Umwelt verringert.

Biberweg 2 und 4

Biberweg 2 und 4: „Pilotprojekt der Baugesellschaft“

Mit dieser Sanierung wurde mit energiepolitischen Aspekten ein Meilenstein gesetzt. Das im Jahr 1962 erbaute und in 2010 aufwendig sanierte Wohngebäude mit insgesamt 24 Wohneinheiten wird ausschließlich mit regenerativer Energie aus Erdwärme und Solarthermie versorgt.